Love

Today is the day of love. Today is the 14.02.2020, Valentine’s Day. Some people find this day a (marketing) trap to sell overpriced chocolates and flowers. Agree. I also think it’s a perfect day to share some love.

A love letter from Ludwig van Beethoven to his Immortal Beloved in 1812:

“Even in bed my ideas yearn towards you, my Immortal Beloved, here and there joyfully, then again sadly, awaiting from Fate, whether it will listen to us. I can only live, either altogether with you or not at all. 

What longing in tears for you — You — my Life — my All — farewell. Oh, go on loving me — never doubt the faithfullest heart

Of your beloved

L

Ever thine.
Ever mine.
Ever ours.”

A love letter from Ronald Reagan to Nancy Reagan:

“The important thing is I don’t want to be without you for the next 20 years, or 40, or however many there are. I’ve gotten very used to being happy and I love you very much indeed.”

My love is on a business trip in India. Very far away and still so close: I am missing you & thinking of you, every day! I hope for the next 70 years! xxx

A beautiful hand delivered surprise already yesterday. Thank you xxx.

I started this morning reading about love and love letters. To everybody, have a lovely day! Happy Valentine’s Day!

5 minutes after posting this blog I received another surprise xxx

Gegenrede

I’m sharing an interesting article from Ouarda Saillo and her view about living in Germany.

Ouarda Saillo versteht nicht, warum viele, die hier geboren sind, Deutschland so schlechtmachen. Sie selbst ist Deutsche mit marokkanischen Wurzeln – und hat eine Gegenrede verfasst.

“Fast jeder vierte Deutsche hat ausländische Wurzeln. Ich bin eine der 19,3 Millionen mit Migrationshintergrund, die das Statistische Bundesamt gezählt hat. Man sieht es mir an, ich habe dunkle Haut, braune Augen und schwarze Locken (okay, ein paar graue sind auch dabei). Als ich mit 19 Jahren Marokko verließ und nach Deutschland kam, wurde ich mit offenen Armen empfangen. Inzwischen spreche ich Deutsch, träume deutsch, denke deutsch. Mein deutscher Mann und meine deutschen Kinder finden mich manchmal deutscher als sich selbst.Ich habe mir lange schweigend angeschaut, wie die “deutschen” Deutschen ihr Land schlechtreden. Die Rechten begreifen nicht, dass sich alles verändert, und haben Angst vor dem, was sie nicht kennen. Bei den Linken ist es nicht viel besser, sie vertrauen immer noch auf ihre alten Rezepte, die noch nie funktioniert haben. Und alle anderen jammern: Ăźber die Rente, Ăźber die Bildung, Ăźber Merkel, Ăźber die FlĂźchtlinge. Sie ziehen sich zurĂźck und wollen nicht mehr mitmachen. Nicht mehr wählen, nicht mehr gewählt werden, nicht mehr teilnehmen an ihrem Staat. Meine Timelines in den sozialen Medien sind voll von Mimimi und Gemecker. Nichts an ihrem Land scheint den “deutschen” Deutschen mehr zu gefallen.

Gut, dass es uns Deutsche mit Migrationshintergrund gibt. Wir lieben dieses Land, das uns aufgenommen, ausgebildet und uns Arbeit gegeben hat, und wir sind dankbar fĂźr die deutschen BĂźrger und die deutschen Politiker, die das ermĂśglicht haben. Ich finde, es ist Zeit, den Jammerlappen das Feld nicht mehr allein zu Ăźberlassen. Ich habe genauso einen deutschen Pass wie die Miesepeter und bin ganz anderer Meinung.

Für mich ist Deutschland das schönste Land der Welt. Es hat eine großartige, jahrhundertealte Kultur, ein angenehmes Klima und kluge, gebildete Menschen, die in großer Freiheit und Selbstbestimmung leben. Die jungen Leute können zur Schule gehen und fast gratis studieren, viele ältere Leute sind reich, haben schicke Autos und schützen die Umwelt. Es gibt wunderbares Essen, und das Wasser aus dem Hahn ist so klar und kühl, dass man es trinken kann. Homosexuelle können heiraten, und jeder kann anziehen, was er will. Die meisten Politiker sind nicht korrupt, und man muss keine Angst haben, dass Polizisten einem die Finger brechen, wenn man nicht genug Bestechungsgeld dabeihat. Die schönen Häuser der Deutschen müssen nicht vergittert werden wie Hochsicherheitsgefängnisse, und man kann essen gehen, ohne dass ein Security-Mann vor dem Restaurant mit der Pumpgun Wache schiebt. Deutschland ist eines der sichersten und tolerantesten Länder der Welt. Der Rechtsstaat funktioniert. Wem es schlecht geht oder wer nicht arbeiten kann oder will, der wird unterstützt.

Ich bin Pädagogin und habe nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland mit Kindern gearbeitet. Ich kann deshalb ganz gut an einem Beispiel aus meinem Beruf zeigen, was ich an Deutschland so cool finde. Es ist ein Beispiel aus einer Vorschule in Ecuador. Die Menschen hier sind mehrheitlich katholisch und ziemlich konservativ. Individualität, Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung sind keine vorrangigen Erziehungsziele.

Eines Tages kĂźsste der vierjährige JosĂŠ aus der Kindergartengruppe seinen Freund Manuel. Zu Hause erzählte er seinen Eltern: “Ich glaube, ich werde bald heiraten.” Sein Vater lachte: “Wen denn?””Manuel, meinen besten Freund.” JosĂŠ erzählte, dass er Manuel gernhabe und dass er ihn sogar schon gekĂźsst habe. “Auf den Mund.”

Der Vater hĂśrte auf zu lachen. Er schrieb eine Nachricht an die Vorschule: “Mein Sohn hat Manuel auf den Mund gekĂźsst. Bitte achten Sie darauf, dass das nicht mehr vorkommt.” Meine Kolleginnen hatten eine LĂśsung parat: “Wir verbieten den beiden einfach das KĂźssen und sagen ihnen, dass man dadurch krank wird.” Aus meiner Sicht eine ebenso plumpe wie dumme LĂźge. Sollten JosĂŠ und Manuel jetzt glauben, dass ihre Eltern krank sind, weil sie sich kĂźssen? Sollten die Kinder von nun an KĂźsse eklig finden?In meinem Kindergarten in MĂźnchen hätten wir auf die KĂźsse gar nicht reagiert, wenn klar gewesen wäre, dass beide Beteiligten es wollen. Manchmal zogen sich zwei Kinder in die Kuschelecke zurĂźck, während die anderen draußen waren. Wieso sollte ich das verhindern? Das sind harmlose, aber wichtige soziale Erfahrungen.So viel Vertrauen in Kinder gibt es weder in meinem Geburtsland Marokko noch in Ecuador. Vielleicht hat Deutschland deshalb so viele starke, kreative Menschen und baut Porsche, BMW und Mercedes. Und Marokko und Ecuador nicht.

In der letzten Zeit hat sich Deutschland allerdings verändert. Die “deutschen” Deutschen haben ihr Vertrauen verloren. Zumindest das in ihr eigenes Land. Ich glaube, es begann 2015, als Hunderttausende FlĂźchtlinge kamen. Ich war dabei, als sie in SonderzĂźgen am MĂźnchner Hauptbahnhof eintrafen, erschĂśpft von ihrer langen, gefährlichen Reise. Es war ein bewegendes Erlebnis, und ich war sehr stolz, zu den vielen offenherzigen, wohlmeinenden BĂźrgern zu gehĂśren, die die Fremden herzlich willkommen hießen.

Aber ich machte mir auch Sorgen, denn ich war eine der wenigen, die die Mentalität und Sozialisierung der Neuankömmlinge kannten. Ich bin zwar keine Araberin, sondern Amazigh, eine Berberin aus dem Süden Marokkos, komme aber aus einem arabischen Land und weiß, wie die Menschen dort sind. Außerdem spreche ich natürlich Arabisch und verstand, was die Flüchtlinge sagten.Viele von ihnen waren junge Männer, für die ihre Familien gesammelt hatten, um die Schlepper zu bezahlen. Sie standen unter großem Druck: Ihre Angehörigen erwarteten, dass sie Geld nach Hause schickten, möglichst viel Geld. Ich ahnte schon, dass das nicht so einfach werden würde. Die meisten der jungen Männer hatten keine Ausbildung, kaum einer sprach Deutsch oder Englisch, keiner hatte Erfahrung mit der deutschen Kultur.

Ich sage es ungern, aber einige arabische Männer akzeptieren Deutschland und die Deutschen nicht. FĂźr sie ist es ein Land der Ungläubigen, in dem Frauen gleichberechtigt sind und Männer Männer kĂźssen. Sie halten deutsche Frauen fĂźr “Schlampen” und deutsche Männer fĂźr Weicheier, weil sie die Gleichberechtigung zulassen. Ich ahnte, dass all das zu Problem fĂźhren wĂźrde. Und leider habe ich recht behalten. Eigentlich logisch. NatĂźrlich gibt es Ärger, wenn Tausende testosterongesteuerte junge Männer in einer fremden Welt ohne Sprachkenntnisse und ohne Beruf in SammelunterkĂźnften und auf Straßen herumlungern. Und natĂźrlich ist unter so vielen jungen Männern auch eine gewisse Anzahl von Schnorrern und Kriminellen, wie unter Deutschen auch. Das alles haben die “deutschen” Deutschen total unterschätzt, und plĂśtzlich stellen sie fest, dass ihre BĂźrokratie dem nicht gewachsen ist. Deutschland schafft es noch nicht einmal, die Vergewaltiger, Kriminellen und Terroristen abzuschieben. Es wird zum Beispiel diskutiert, ob Marokko ein sicheres Herkunftsland ist. Da kann ich mich nur wundern. Selbstverständlich ist Marokko ein sicheres Herkunftsland, halt nur nicht fĂźr Kriminelle.

Viele “deutsche” Deutsche fĂźhlen sich heute unsicherer in ihrem Land als frĂźher. Aber damit sind sie nicht allein. Auch Menschen wie ich fĂźhlen sich unsicherer, Menschen, die ein wenig anders aussehen als die “deutschen” Deutschen. Vor ein paar Monaten rempelte mich ein alter Mann auf der Rolltreppe in der MĂźnchner U-Bahn an: “Geh doch dahin, wo du herkommst.” Das war mir noch nie passiert. Die MĂźnchner um mich herum reagierten allerdings souverän: “Geh du doch dahin, wo du herkommst, Sauhund, damischer”, riefen sie dem Alten hinterher. Das war fĂźr mich ein gutes GefĂźhl. Schade, dass manche nicht verstehen, wie wichtig und bereichernd Ausländer fĂźr Deutschland waren, sind und sein werden. Denn seien wir ehrlich: Dass Deutschland eines der großartigsten Länder der Welt ist, haben die Deutschen nicht allein geschafft. Das haben sie erreicht, weil Amerikaner, Franzosen, Kanadier, Briten und Russen die Nazis besiegt haben. Weil TĂźrken, Portugiesen und Italiener als Gastarbeiter beim Wiederaufbau geholfen haben. Weil Ăźberlebende Juden blieben oder zurĂźckkamen. Und weil viele Menschen aus anderen Kulturkreisen mithalfen, Deutschland zu diesem einmaligen, wundervollen und liebenswerten Land zu machen.

Ich bin dankbar, dass ich ein Teil davon bin. Und ich denke nicht daran zuzuschauen, wie das alles den Bach runtergeht. Ich bin eine deutsche Frau, und ich liebe dieses Land, in dem ich so frei und sicher leben kann wie in kaum einem anderen. Deshalb wünsche ich mir mehr aufmerksame Gelassenheit meiner Mitbürgerinnen und Mitbürger für die spannenden Veränderungen, die wir gerade erleben, gute Angebote für die Integration von Menschen, die unserem Land dringend notwendige neue Impulse geben können, und eine harte Hand gegen alle, die unsere demokratischen Werte ausnutzen und missbrauchen. Egal, ob sie Migranten sind oder neue Nazis.”

Von Ouarda Saillo

#carnival #jeck #cologne

Alaaf! Viva Colonia!

“Jecken” for a weekend. We are back in the city with K… Köln (Cologne). The city of carnival, one of the biggest celebrations in (the west of) Germany. It’s one of the most colorful, musical, and downright crazy festivals on earth.

It’s all about the costumes and everybody (really, everybody) is dressed up. The theme for last night: circus. Our theme: two Pierrot clowns. Black & white. Pantomime. Sad clowns.

Just getting ready for the party was already so much fun.

People in fancy dress of all kinds filled the amazingly decorated hall, sipping Kölsch (Cologne’s favorite beer), singing, dancing and laughing.

I love dressing up. I love carnival. I love Cologne in the 5th season. My old favorite festival. Oh, how much I missed it. It’s fabulous to be back. And we already planned to be back next year…

And a little reminder to not forget carnival for the next 31 years… Alaaf!

Translation German – Swabian

We have been living in Swabia for >6 months… and still don’t understand the locals 😉

Ein Glas Wein trinken – a Vierdele schlotza

Draengeln Sie doch nicht so! – Druggad Se nedd s!

dumme Gans – Schbinatwachtel

Ein uneheliches Kind zeugen – A Kendle nebenaeus macha

Es hat geklingelt – S’haeb glidda

etwas in eine gewuenschte Richtung bringen – naadeixla

Fuehrerschein – Babbadeckl

ganz dunkel – zabbaduuschter

ganz kaputt – halba hee

Gehsteig – Trottwar

grosse Hitze – Bollahitz

grosse Kaelte – Saukelde

grosser Zorn – Bollawuat

Guten Abend – N’Obed

Guten Tag – Griass Godd

Hahn – Goggl

Handschlag – Baddsch

Heute machen wir einen drauf! – Heid leand mr d’Sau raus!

Herzklopfen – Haerzkaschber

Hochzeit – Hauzich

Bitte sprechen Sie langsamer! – Schwaedzad se edd so schnell! That’s the most useful 🙂

January

The first month in the new year. The first month in a new century!

It’s kind of a weird month. It’s the time after a wonderful (Christmas) vacation and started actually quite busy. Work already became somehow crazy. The weather was odd (cold, warm, plenty of rain, grey and still no snow…). Christmas is over and spring seems again far away.

Besides that:

Studying (for an exam I failed today…).

Hubby on business trip(s).

Corona virus (my trip to China has been canceled).

Started fasting. Changed fasting method. But still fasting.

Miss my social life because of studying.

Cooking & eating healthy.

Good long walks with Charlie.

It’s time for February: the crazy 5th season of the year, a surprise in the snow, Valentine’s Day, friends nights, girls nights, family nights. More free time due to canceled business trip to China.

Oh, February, I love you already. Not only because yesterday was an odd date: 02.02.2020 (you can read it backwards as well, isn’t that cool?).

Good morning, Brexit!

Good morning, Britain!

Good morning, Brexit!

Today is the day. You reached the point of no return! That sounds final. Final, after many years of discussions and fights…

Still many things remain unclear (hubby still waiting fir his German driver license). Let’s see if and how I can make it to N. Ireland in April… hubby is fine with 2 passports.

Sad but what can you do? We are going to celebrate (or get wasted) in the Irish ☘️ Pub tonight.

@Scotland: keeping my fingers crossed. Keep fighting for independence!

color your life

Winter is back. Grey, cold and wet. And needed a distraction from studying.

Finish work a little earlier. Meet your bestie. Choose great colors and some cups and off you go: coloring (or bubbling) for a couple of hours! So much fun. Looking forward to see the final result next week.

We got so inspired. It was so much fun. I am sure we will be back soon. Those espresso cups and salad bowls are waiting to be painted…

Xīnnián kuàilè 🧧

China is currently celebrating the spring festival. Chinese New Year, the biggest event being celebrated in China. And the new year is the “year of the rat” – the year I am born in… (I should be wearing red underwear… because the year you are born in is supposed to not be your lucky year, that is when the color red comes in… forcing the luckiness).

When Chinese friends & family see each other these days they first wish each other “gong xi fa cai” – “hope you get rich”! Followed by “XÄŤnniĂĄn kuĂ ilè” or “happy new year”.

This years focus might be more on staying healthy… the corona virus (or Wuhan virus) is getting seriously spread. My Chinese colleagues keep me updated about the local status. Daily. And it doesn’t look so good at the moment.

I already started my obligatory preparation for the planned business trip in 2 weeks:

Now waiting to see if this trip is going to happen… or better to be postponed…

Stay healthy out there!
Xīnnián kuàilè 🧧