
Our second visit in a Stuttgarter beer garden including some very helpful tips for newcomers (like us) to Schwabia (of course only in German, I mean Schwabian language):
So, es hat Sie also in die Schwäbische Diaspora verschlagen?
Verzweifeln Sie nicht, ein faszinierender Landstrich wartet darauf von Ihnen entdeckt (und vielleicht sogar geschätzt) zu werden, vorausgesetzt, Sie befolgen einige wichtige Regeln im Umgang mit den einheimischen Ureinwohnern.
Schon die Wegsuche bei der Anreise (“Wo wellat Sie denn no, hä?”) zeigt sich, der typische Schwabe ist auf der Straße nur schwer auf den ersten Blick zu erkennen. Ist doch so mancher ‘Schwabe’ in Antalya, Bali oder Belgrad geboren und hat das vermeintliche Hochdeutsch ‘beim Daimler am Band’ gelernt. “Do fahret se am beschta glei do nuff, ond no do nieber ond dann inks in dui Gass nei, do isch’s” heisst ganz einfach “Sie fahren am besten hier den Berg hinauf, dann in die gezeigte Richtung und biegen anschliessend nach links in die gesuchte Strasse ein”.
Sollten Sie ein Haus gekauft oder gemietet haben und Handwerker benoetigen, warne ich vor der sprichwoertlichen schwaebischen Zuverlaessigkeit, “isch halt aellas nemme des”, jedoch wird Sie der eine oder andere pragmaische Vorschlag ueberraschen: “Do ganget mir mit ra schwera Walz ganz leicht drueber”.
Maekeln Sie nicht zu sehr an den Preisen rum und frangen Sie nicht “Warum ist denn das so teuer?”, weil die Antwort in etwa “Weil i no nemme so viel d’ra verdiena taet.!” lauten wird.
The food was delicious!
Schwaebisch fuer Anfaenger (food as well as language).
