After a good bowl of Irish stew, we drove to the Swabian albs, more exactly to the Ancestral seat of the Prussian Royal House and of the Hohenzollern Princes. O la la.
Castle Hohenzollern 🏰 Walking up the castle Arrived 💫
Royal winter magic 👑
A twelve-metre-long table with original service and silver from imperial stocks.
The only reason I’d want to be a royal: for that seven-metre-high Christmas tree! Wow! It is stunning.
So beautiful. Wish it was mine 💫
We were carried away into the Christmas world of royalty and majesties.
Golden wall paper👑 👑 👑
…50 Christmas trees… one more beautiful than the next…
🚂 Think we need to re-decorate ours at home: it looks pretty empty in comparison… In purple…Guess, whose tree that is… 🍺 St. Nicolaus crossing our path with his elf 🧝♀️ 🤴 Wish list 💫
As dusk falls, the façades in the castle courtyard are regularly illuminated on a large scale.
…accompanied by the scent of mulled wine and waffles.
…maybe the most beautiful light spectacle in Stuttgart ✨✨✨
Stuttgart’s zoo, the Wilhelma, turned into a Christmas garden. Very beautiful. Sometimes mysterious. Definitely stunning & christmassy.
Magic 🪄 forestMysticFog moons 🌓 My chair 👑💋 Hubby & his mom ❤️Amazing light illustration 🦚 WeihnachtssternMulled wine 🍷
Very beautiful! We had a fantastic walk ❤️
Our visitor, hubby’s mum, arrived. We have a bit of a Christmas program planned. It’s going to be royal tomorrow… 👑
Oh dear, the lamb for dinner didn’t turn out good tonight… it will be turned into an Irish stew tomorrow ☘️ (“but the fries and the beans were lovely” – mum opinions can be tough).
She’s a rockstar. She’s inspiring. Not only yesterday in Karlsruhe. We need ladies like her. Fantastic event yesterday. Let’s be our own fucking heroes 🦸🏻♂️ 🦸🏻♀️ 🦸🏻
And so it became December. Winter has arrived. The nights are -4C degrees cold. The day temperature is just above 0C. The fire inside is on. It’s cozy and warm.
Morning view from our bed room window ❄️Partner look 🧡Morning walk 🥀
December, that’s the time of Advent, which means nothing else than waiting or getting ready for Christmas:
Christmas decoration started 💫Love our window decoration 🎨💫Our village is lightning up 🪄💫
Traditionally we are meeting our friends on the 1st Advent to find the most beautiful Christmas tree and bring it back home 🌲
Aperoli in winter wonderland ❄️Baby, it’s cold inside 🥶 …and outside Christmas tree paradise Which one is the most beautiful one?Found The One 🌲Little tree fits perfectly on Aperolis rooftop 🌲Hard work treating with Gluehwein.Cool 😎 kidFriends.Cheers!Deer 🦌 Gulasch for lunch ❤️Bringing our tree home 🏠 There are no excuses now…. IIIIIT’S CHRISTMASSSSSS!Happy first Advent 🕯️❤️
We are getting excited for our visitor next weekend 🤶🏻
Focusing on the important things in life: taking care of this gorgeous mum here who got a new knee and is doing better day by day 🦵💪🏻
Surprised about her surprise party
It all started with a welcome back home party after almost 7 weeks hospital & rehab.
Surprising our mum.
A little bit of sister weekend or handing mum over.
Team work ♥️
Grocery shopping. Taxi drops and pick ups to / from physiotherapy. Doc appointments. Medicine reminders. Cooking lunch or dinner. Spending time with each other. Inviting her friends over. Slow and easy walks. Her Christmas shopping… in parallel I’m working from the new “home office” in Frankonia.
The early bird… Home office view at 7am 😁
I’m enjoying the “Heimat” ♥️
Seeing all aunts & uncles. Seeing daddy. Going for long walks. Meeting old school friends.
Baby, it’s getting cold out there 🥶🍻 November in the Rhön Favorite spot: WasserkuppeMy godchild’s Saxophon Ensemble 🎷 Dining out 😁
Already half time. Wow, time is flying. Busy days for the upcoming week 🦵💪🏻
Eine Reederei bietet eine vierjährige Kreuzfahrt an, auf der Passagiere die Präsidentschaft Trumps aussitzen können. Aber funktioniert das Prinzip Weltflucht im Urlaub tatsächlich?
Glosse von Jochen Temsch
Es gibt nur wenige Orte, die dazu geeignet sind, nichts mehr von der Welt mitzubekommen. Wobei es – nichts wie weg! – weniger um eine passive Abwendung geht als um eine aktive Bewegung, also ein Reisen fort von den schrecklichen Ereignissen. Weltflucht gehört zu den klassischen Versprechen des Tourismus.
Anderswo soll das Leben besser sein, dieser Gedanke motiviert Medienberichten zufolge aktuell auch viele Amerikaner. Demnach stiegen die Google-Suchanfragen zum Thema Auswanderung in den USA a den Tagen nach Donald Trumps Wahlsieg angeblich um mehr als 1500 Prozent.
Die amerikanische Start-up-Reederei Villa Vie Residences hat sofort reagiert und bietet frustrierten Landsleuten an, die Präsidentschaft Trumps auf dem Sonnendeck eines Schiffes auszusitzen – auf einer bis zu vier Jahre dauernden Kreuzfahrt. Im Angebot sind vielsagende Pakete: „Skip Forward“ (Vorspulen) beispielsweise, „Everywhere but Home“ (mit garantiert keinem Landgang in den USA) und eine zwölfmonatige Auszeit „Escape from Reality“. Für eine Einzelkabine muss man mit etwa 256 000 Dollar aufwärts rechnen.
Urlaub ist Auswanderung auf Zeit. Aber alles, was die Urlaubsindustrie produziert, ist von Natur aus zu eng mit der Realität verwoben, als dass Kunden diese bei einem Aufenthalt tatsächlich ausblenden könnten. Sei es ein Resort in der Südsee, das sich „Hideaway“ nennt und sich sein Verstecktsein vorm Alltag mit irdischer Währung bezahlen lässt. Oder ein Fünfsternehotel in den Alpen, das mit allen möglichen Variationen von „Abschalten“ wirbt, aber schon allein wegen der vielen tollen Gästefotos auf Instagram flächendeckend WLAN bis in die keltische Erdsauna hinein bereitstellt. Selbst in Regionen, die mit schierer existenzieller Leere werben, ist es schwer, sich von den Weltereignissen nicht anfüllen zu lassen. So erweist sich etwa der Marketing-Slogan von Osttirol, „Kommen Sie zu uns, wir haben nichts“, auch nur als branchentypische Mogelei – wenn auch als Unter-, statt der sonst üblichen Übertreibung. Wie könnte das auf einem Kreuzfahrtschiff anders sein?
Gut, es gibt Berichte von mutigen Individualtouristen, die etwa in Boliviens Salzwüste auf 5000 Meter hohe Vulkane gestiegen oder auf dem Amazonas zwei Wochen lang mit Yanomami Kanu gefahren sind und 9/11 verpasst haben. Aber kaum geraten sie auch nur an den Saum der Reichweite einer Funkzelle, reiben sie sich kurz die Augen und sind im Bilde. Und seien wir mal ehrlich: Nicht einmal der Weltraumtourismus katapultiert den Menschen weit genug weg von der Welt. Die Redewendung „hinterm Mond leben“ kann heute nicht mehr bedeuten, nicht mitzukriegen, wer der nächste Präsident der USA wird. Denn erstens gehört die Mondrakete dem Trump-Unterstützer Elon Musk, zweitens fahren seine elektrischen Cybertrucks doch auch schon dort oben herum, oder etwa nicht?
Die wahre Abkehr von der Welt ist eine innere, die nichts mit zurückgelegten Kilometern zu tun hat. Auch wenn es Orte geben mag, die diese Haltung zumindest begünstigen. Die Kanaren-Insel La Palma muss man wohl dazu zählen. Vor wenigen Tagen, fast eine Woche nach der Wahl von Donald Trump, konnte man dort noch den wahrscheinlich letzten ahnungslosen Menschen auf dem Planeten treffen. Einen Wanderführer, der, als das Gespräch mit Gästen darauf kam, meinte: „Was? DER kommt wieder an die Macht?“
Fluchtreflex! Doch bevor man jetzt sein Haus verkauft, um einzuchecken – Vorsicht! Der Anti-Trump-Dampfer sollte schon im Frühjahr zu einer mehrjährigen Reise auslaufen – und lag im Herbst immer noch vor Anker. Er heißt übrigens Odyssey, Irrfahrt. 🛳️